Bestellliste (0)

Filmtitel Suchbegriff
Autor Film in Deutsch
Filmnummer Film in Englisch
1
2

U. Steger, A. Kellersmann, C.-T. Germer, Rheine Hemihepatektomie

3
4

H. Aselmann, J.-H. Egberts, S. Hinz, K.-P. Jünemann, T. Becker, Kiel Die Roboter-assistierte, pyloruserhaltende partielle Duodenopankreatektomie nach Kausch-Whipple

5
6
7
8
9
10

C. Läßle, J. Fink, S. Küsters, G. Seifert, J. Hoeppner, G. Marjanovic, Freiburg Innere Hernien nach laparoskopischem Roux-Y-Magenbypass – eine Herausforderung nicht nur für den Allgemeinchirurgen

 

C. Läßle, J. Fink, S. Küsters, G. Seifert, J. Hoeppner, G. Marjanovic
Innere Hernien nach laparoskopischem Roux-Y-Magenbypass – eine Herausforderung nicht nur für den Allgemeinchirurgen

  

Bariatrische Operationen werden in Deutschland immer häufiger durchgeführt. Primäreingriffe werden meist in spezialisierten Zentren durchgeführt. Es gibt jedoch späte Komplikationen, die Monate bis Jahre nach Operation auftreten und mit denen jeder Allgemein- und Viszeralchirurg, unabhängig von der Größe und Spezialisierung seiner Klinik, konfrontiert werden kann.

Der laparoskopische Roux-Y-Magenbypass ist weltweit die am häufigsten durchgeführte bariatrische Operation. Durch das antekolische hochführen der alimentären Schlinge zum Pouch entsteht dorsal der alimentären Schlinge und unterhalb des Kolon transversum eine Mesenteriallücke, auch Petersenlücke genannt. Sowohl hier als auch im Bereich der Mesenteriallücke der Roux Anastomose kann es zu einer Inneren Hernie kommen, d.h. der Dünndarm kann sich hier um die eigene Achse drehen. Innere Hernien treten vorwiegend Monate bis Jahre nach der Operation auf.

Abdominellen Beschwerden durch Darmobstruktion sind unspezifisch, aber sehr ausgeprägt. Patienten präsentieren sich klinisch entweder als akutes Abdomen oder mit intermittierenden abdominellen, unspezifischen Schmerzen mit Übelkeit und selten auch Erbrechen. Meistens zeigen die klinischen und die laborchemischen Untersuchungen keinen wegweisenden Befund. Im Zweifel bildet daher die kontrastmittelverstärkte Computertomographie des Abdomens die bildgebende Diagnostik der Wahl.

Eine diagnostische Laparoskopie sollte bei jedem Patient mit klinischem Verdacht auf eine Innere Hernie auch bei unauffälligem CT erfolgen. Bei akutem Abdomen als Notfalloperation, bei nicht akutem Befund frühelektiv. Die diagnostische Laparoskopie sollte durch einen laparoskopisch versierten Operateur mit Erfahrung in der bariatrischen Chirurgie durchgeführt werden, da ohne genaue Kenntnisse der Bruchpforten die Zuordnung der Darmschlingen sehr schwierig ist.

Der primäre Blick geht nach inframesokolisch unter Hochheben des Kolon transversum. Von hier aus bietet sich bei offener Petersenlücke die direkte Sicht von rechts auf das Treitzsche Band. Falls man hier Dünndarm vorfindet besteht eine Petersenhernie. Nach dem Blick nach inframesokolisch sollte man die Gastroenterostomie aufsuchen und sich entlang der alimentären Schlinge nach distal in Richtung Jejunojejunostomie vorarbeiten. Dort findet man die zweite mögliche Lücke. Nachdem beide Lücken aufgefunden und ggf. eine Hernie reponiert werden konnte, sollten die Lücken mit einer nicht resorbierbaren Naht verschlossen werden.

Achtung

Dieser Film enthält Szenen mit Darstellungen, die für Minderjährige
sowie empfindlich reagierende Zuschauer möglicherweise nicht geeignet sind.

OK abbrechen
zurück zur Auswahl
Daten werden geladen...
http://mediathek-dgch.de/